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Ingeborg Pohlen
Untersuchungen zur Reproduktionsgraphik der Rubenswerkstatt
432 S., 79 Abb. EUR 35,- ISBN 978-3-9800671-6-4
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Der flämische Barockkünstler Peter Paul Rubens (1577-1640) war einer der produktivsten Maler seiner Zeit. Der unerschöpfliche Reichtum seiner Bilderfindungen und die stilbildende Dynamik seiner Werke ließen ihn bereits zu Lebzeiten zum anerkannten und begehrten Malerfürsten werden.
Nach seinem achtjährigen Italienaufenthalt, der seine künstlerische Entwicklung nachhaltig förderte und prägte, ließ Rubens sich 1608 in Antwerpen als Hofmaler des Erzherzogs Albrecht nieder. Schon in Italien hatte er – angeregt wohl durch Raffael und Tizian – mit dem Gedanken gespielt, einige seiner großen Werke druckgraphisch reproduzieren zu lassen. Im Laufe von etwa drei Jahrzehnten wurden begabte junge Stecher, von Rubens sorgsam ausgewählt, mit der Aufgabe betraut, Kompositionen des Meisters in Kupfer zu stechen. Nicht zuletzt diese Stiche trugen zum stetig wachsenden Ansehen von Rubens bei, indem sie seine Bildideen rasch einem großen Publikum bekanntmachten und seinen Ruhm weit über die Grenzen Flanderns hinweg mitbegründeten.
Die vorliegenden Untersuchungen wollen die Rubens-Stecher als Künstlerpersönlichkeiten und als Mitarbeiter des Meisters, unter dessen strenger Regie sie ihre Werke schufen, vorstellen und ihre graphischen Arbeiten hinsichtlich der Bedeutung, die sie im Oeuvre des Peter Paul Rubens einnehmen, erörtern. |
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