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Karlheinz Hemmeter
Studien zu Reliefs von Thorvaldsen
Auftraggeber-Künstler-Werkgenese: Idee und Ausführung
428 S., 46 Abb. vergriffen
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Der dänische Bildhauer Bertel Thorvaldsen wird 1812 durch den Relieffries "Alexanders Einzug in Babylon" schlagartig in ganz Europa berühmt. Über 300 weitere Reliefs hat er im Laufe seines Lebens geschaffen: für Grab- und Denkmäler, für Innenräume und Kirchenfassaden und die zahllosen kleinen Arbeiten, die, ohne Auftrag entstanden, die Ideenwelt des Künstlers widerspiegeln.
Das Anliegen dieser Arbeit ist es, aus dem Zusammenwirken von Auftraggeber und Bildhauer den Entstehungsprozeß des Werkes zu rekonstruieren, dabei den Anteil beider Seiten zu bestimmen und die künstlerische Leistung Thorvaldsens zu fassen. Primäre Quellen liegen in erhaltenen Briefen und Entwurfsskizzen vor. Die Reaktion der betroffenen Öffentlichkeit und die zeitgenössische Kunstrezeption weisen auf die Rrobleme hin, die den Bildhauer beschäftigt haben: das Lernen am antiken Vorbild, die Konkurrenz zu Canova und die kunstinternen Fragen der Skulpturgattung Relief. Eine intensive, ergebnisversprechende Erforschung weniger Beispiele macht eine Auswahl aus den verschiedenen Arbeitsgebieten des Künstlers nötig. Ein eigenes Kapitel dient der Charakterisierung von Thorvaldsens Denkmalstil. Dabei vermitteln die Entstehungsgeschichte der Reliefs, ihre Anordung am Monument und der Vergleich mit zeitgenössischen Arbeiten Aufschlüsse über die künstlerische Individualität des Bildhauers. |
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