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Katalog > Kunst- und Kulturwissenschaften > BEITRÄGE ZUR KUNSTWISSENSCHAFT (BZK) > Band 43

Marianne Vogel

Zwischen Wort und Bild

Das schriftliche Werk Paul Klees und die Rolle der Sprache in seinem Denken und in seiner Kunst


217 S., 20 Abb.
EUR 35,- ISBN 978-3-89235-043-9

 

Der Künstler Paul Klee (1879-1940) hat nicht nur ein außergewöhnlich großes bildnerisches Œuvre, sondern auch ein umfangreiches schriftliches Werk hinterlassen, das Tagebücher, Gedichte, Essays über Kunst, Briefe oder pädagogische Aufzeichnungen umfaßt und davon zeugt, daß Klee neben seiner bildnerischen Gabe durchaus auch ein schriftliches Talent besaß.

Klees Texte und die Rolle der Sprache in seinen bildnerischen Werken sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Zum ersten Mal wird das vollständige schriftliche Werk Klees übersichtlich dargestellt und dessen Thematik zum Teil erhellend erklärt, indem einige Texte im Zusammenhang mit ihrem damaligen historischen Kontext analysiert werden. Dabei wird die existierende Klee-Literatur kritisch auf ihren Umgang mit den Schriften von Klee hin überprüft. Auch wird die ereignisreiche Entwicklung Klees als Schriftsteller in seinen Jugendjahren und später während der Bauhaus-Zeit nachvollzogen. Um die bislang großenteils unbeantwortete Frage nach dem Einfluß des schriftlichen Talentes von Klee auf seine bildende Kunst zu erörtern, werden außerdem seine Bilder, vor allem diejenigen, die sowohl bildnerische Elemente als auch einzelne Buchstaben oder gar vollständige Wörter auf der Bildfläche aufweisen, näher analysiert. Zum Vergleich werden expressionistische, futuristische und surrealistische Maler und Kollagekünstler wie z.B. Kurt Schwitters herangezogen.